Unsere Historie

Wie alles begann – und was uns bis heute trägt.

Die Anfänge – turbulente Jahre

Die Dr. Schaefer Immobilien wurde im September 1995 gegründet, damals noch als GmbH mit vier Gesellschaftern. Die ersten Jahre waren turbulent. 1994 war der Nachwendeboom auf dem Immobilienmarkt abrupt zu Ende gegangen. Die ersten Auftraggeber, eine Bauträgerfirma und ein Projektentwickler aus der Oberpfalz, gerieten schnell in Schieflage. Erste verdiente Honorare versackten in der Insolvenzmasse der Unternehmen.
Rettung schien ein neuer Mitarbeiter zu bringen: ein erfahrener Immobilienmakler, der beim Marktführer in Nürnberg erfolgreich gearbeitet hatte und mir anbot, den Maklerbereich unseres Unternehmens aufzubauen. Er starb völlig überraschend Anfang 1998 mit Mitte 40.
Somit blieb dem in diesem Bereich bis dahin unerfahrenen Chef (mein Schwerpunkt lag bis dahin bei der Projektentwicklung) nichts anderes übrig, als selbst sein Glück zu versuchen. Zwar hatte ich im Rahmen eines Gemeinschaftsgeschäfts 1996 ein Wohn- und Geschäftshaus am Unteren Markt in Neumarkt verkauft, aber die finanzielle Substanz blieb schmal. Die Unternehmensgründung hatte schließlich auch Geld gekostet.

Der Weg in die schwarzen Zahlen

Es ging in die Akquise. Bis 2001 war es mir immerhin gelungen, durch eine Mischung aus Sparkurs und harter Arbeit das Unternehmen allmählich in die schwarzen Zahlen zu bringen.
2002 bekam ich in Zusammenarbeit mit Herrn Paul (der wohl höchstqualifizierte Gutachter in Nürnberg, NCGroup) für eine große mittelständische Firma einen lukrativen Projektentwicklungsauftrag, der vorübergehend für feste Einnahmen sorgte. Ein Wechsel in der Geschäftsführung des Unternehmens stoppte allerdings bald wieder diese Einnahmequelle.
Trotz Rückschlägen ging der Konsolidierungskurs weiter. 2006 wurde die erste feste Mitarbeiterin für das Sekretariat angestellt. Unsere treue Frau Strauß arbeitet heute noch für die Dr. Schaefer Immobilien.
Dieser Firmenname wurde 2009 (? überprüfen) etabliert, nachdem alle Mitgesellschafter ausgezahlt worden waren und gleichzeitig die GmbH in einen e.K. umgewandelt wurde.

Wachstum und neue Wegbegleiter

2006 begann auch, wiederum in Zusammenarbeit mit Herrn Paul, die Beratungsarbeit für den Nürnberger Haus- und Grundbesitzerverein im Bereich der Bewertung von Immobilien für Vereinsmitglieder.
Im selben Jahr (? überprüfen) begann mit Andrea Schwengler eine engagierte freie Mitarbeiterin ihre Arbeit für das Unternehmen. Freie Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen hatten in den vergangenen Jahren immer wieder meine Arbeit unterstützt. Allein, es mangelte an Kontinuität. Das sollte sich nun ändern.
Wie zu Beginn der Unternehmensgeschichte die Pechsträhne nicht aufhören wollte, ging es nun plötzlich Schlag auf Schlag aufwärts. 2008/2009 endete die langjährige Flaute auf dem Immobilienmarkt. Die Preise zogen zunächst langsam, dann immer mehr Tempo gewinnend, an. Zugleich machte sich die mühsame Netzwerkarbeit bezahlt, die Auftragslage besserte sich.
Mit der Nürnberger Immobiliengruppe, die ich zusammen mit dem leider inzwischen verstorbenen Kollegen Ravan Scholl aus der Taufe gehoben hatte, entstand eine fruchtbare Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen aus der Region. Der Stamm der Gruppe trifft sich heute noch regelmäßig zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch.

Ein Glücksfall für das Unternehmen

Die neue Mitarbeiterin, seit (?) nach ihrer Heirat Andrea Henrici, brachte zudem neben großem Engagement den einen oder anderen wertvollen Kontakt ein.
2008 war das erste richtig gute Jahr, und es sollten noch einige folgen. Die Zusammenarbeit mit Andrea erwies sich als Glücksfall. Gerade wegen unserer unterschiedlichen Temperamente ergänzten wir uns prächtig.
2018 erfolgte dann der Verkauf der Firma an Frau Henrici. Der alte Chef musste langsam daran denken, dass er sich dem Rentenalter näherte und die Zeiten nicht einfacher wurden. Digitalisierung und Bürokratisierung waren die beherrschenden Themen in den 2010er-Jahren.
Aber die Geschäfte liefen, und das Unternehmen überstand auch die Konjunkturdelle 2022/23 ohne größere Probleme.

Per aspera ad astra

So können wir heute auf eine erfolgreiche Firmengeschichte zurückblicken. Der Seniorchef, inzwischen über 70 und – hoffentlich – einigermaßen in Würde ergraut, kann sich als Quintessenz einen lateinischen Sinnspruch nicht verkneifen:
„Per aspera ad astra.“
Na ja, astra ist vielleicht etwas hoch gegriffen für einen Franken. Aber die neue Firmenchefin stammt ja auch aus Baden. Da sieht man das lockerer.